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14.02.2026

Warnung vor schleichender Normalisierung der Suizidassistenz

Die Ethikerin Susanne Kummer vom Institut für Medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) warnte beim Neujahrsempfang des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands in Berlin vor einer schleichenden Normalisierung des assistierten Suizids und deren Folgen für vulnerable Gruppen. 

Hierüber berichtete das IMABE am 05.02.26. Demnach leben rund 300 Millionen der 450 Millionen EU-Bürger in Staaten mit erlaubter Suizidbeihilfe. Studien zeigen Verdrängungseffekte in der Palliativversorgung und eine bedenkliche Alters- sowie Geschlechterverschiebung. Kummer forderte palliatives Mainstreaming und eine Kultur der Sorge als gesellschaftliche Priorität statt Suizidassistenz.

Weitere Informationen:

Berlin: Ethikerin Kummer warnt vor Normalisierung des assistierten Suizids
IMABE 05.02.26