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21.07.2026

Erste Lesung im Bundestag: Fragwürdiger AfD-Antrag zur Schwangerschafts­konfliktberatung debattiert

Die AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag hat einen fragwürdigen Antrag zum Thema „Pro familia von der Schwangerschaftskonfliktberatung ausschließen – Ungeborenes Leben schützen“ (Drucksache 21/6927) eingebracht. Über den Antrag wurde erstmals am 09.07.26 im Parlament debattiert. 

Nach 20-minütiger Aussprache wurde er an die zuständigen Aussschüsse überwiesen zur weiteren Beratung, teilte der Bundestag am selben Tag mit.

Mit dem Antrag will die AfD Pro Familia, der Planned-Parenthood-Tochter, nach US-amerikanischem Vorbild die finanziellen Mittel entziehen. Stefan Rehder beleuchtet in seinem Kommentar in der "Tagespost" vom 11.07.26, warum der Antrag auf den ersten Blick zwar positiv erscheint, aber bei genauer Betrachtung hoch problematisch ist. Er warnt vor einem "Todeskuss der AfD" und meint, der Vorstoß schade der Lebensrechtsbewegung als Ganzes.

Mehr zur Debatte in der Mitteilung des Bundestages. Dort gibt es den Antrag und eine Videoaufzeichnung der Ersten Lesung.

Weitere Informationen:

Der Todeskuss der AfD
Die Tagespost 11.07.26

Antrag zur Schwangerschafts­konfliktberatung debattiert
Mitteilung Deutscher Bundestag 09.07.26