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03.02.2026

Bundestag: Interfraktioneller Antrag zum Monitoring des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT) eingebracht

Abgeordnete von CDU, CSU, SPD, Grünen und Linken im Deutschen Bundestag fordern in einem gemeinsamen Antrag vom 28.01.26 ein Monitoring der Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests (NIPT).  

Mit den Tests soll mittels einer Blutprobe der Schwangeren das Risiko für Trisomie 13, 18 und 21 schon früh in der Schwangerschaft bestimmt werden können. Seit Mitte 2022 ist der Test unter bestimmten Voraussetzungen Kassenleistung. Mit dem Monitoring sollen nun belastbare Daten zur Umsetzung und zu den Folgen des Beschlusses der Kassenzulassung von nicht invasiven Pränataltests ermittelt werden.

Zudem fordern die Angeordneten, ein interdisziplinäres Expertengremium einzusetzen, das die rechtlichen, ethischen und gesundheitspolitischen Grundlagen der Kassenzulassung des NIPT prüft und die Bundesregierung fachlich in verschiedenen strittigen Punkten berät. 

Über den Antrag berichtete der Kurznachrichtendienst "heute im bundestag" (hib) am 29.01.26 sowie die "Tagespost" am 30.01.26.

Weitere Informationen:

Kassenzulassung des nicht-invasiven Pränataltests – Monitoring der Konsequenzen und Einrichtung eines Gremiums
Antrag der Abgeordneten Corinna Rüffer, Michael Brand (Fulda), Simone Fischer, Max
Lucks, Dr. Stephan Pilsinger, Sören Pellmann u.a.
Deutscher Bundestag, 21. Wahlperiode, Drucksache 21/3873, 28.01.2026
(4 Seiten im PDF-Format)

Monitoring des nicht-invasiven Pränataltests gefordert
Heute im Bundestag (hib) 29.01.26

Abgeordnete fordern Überprüfung des nicht-invasiven Pränataltests
Die Tagespost 30.01.26